Heute starten unsere Sportlerinnen beim Austria Finals in Graz an und kämpften um den Staatsmeistertitel.
Die Veranstaltung war für unser Team ein Erfolg. Mit zwei Goldmedaillen und einem großartigen Abschluss der Wettkampfsaison kehrten wir nach Wien zurück.
Katharina Lazic hatte in der olympischen Gewichtsklasse unter 49 kg keine Gegnerin und konnte daher nicht antreten.
Nazila Entezari gewann Gold bei den Damen unter 53 kg und Lea Höglinger gewann Gold bei den Damen unter 67 kg.
Leider musste Maria Rampelotto in einer kombinierten Klasse von Frauen unter 73 kg und schweren Gewichten antreten und verlor im ersten Kampf gegen die Siegerin der Kategorie.
Die „Austria Finals“ sind ein vom Sportministerium ins Leben gerufenes Veranstaltungsformat, das die finalen nationalen Titel für die meisten olympischen Sommersportarten vereint. Über 37 Sportarten und tausende Athleten messen sich in einer Art „Nationalen Olympischen Spielen“, bei denen verschiedene Sportarten an einem Ort zusammenkommen, mit einem professionellen Setup und viel Medienberichterstattung.
Österreichischer Staatsmeister ist die Bezeichnung für den Sieger in der allgemeinen Klasse bei Mannschafts- oder Einzelwettkämpfen bei nationalen Sportwettbewerben in Österreich, welche von der Österreichischen Bundes-Sportorganisation anerkannt sein müssen.
Die Sport Austria-StaatsmeisterInnen-Listen dokumentieren alle Staatsmeisterinnen und Staatsmeister der von Sport Austria anerkannten und von den jeweiligen Verbänden ausgetragenen Staatsmeisterschaften eines Kalenderjahres.
Rekordzahl an Medaillen bei den Taekwondo Bratislava Open 2023
Die Wettkampfsaison endete für die Wiener Nachwuchstalente optimal. Eine Rekordbilanz von 17 Goldmedaillen, 8 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen für das Wettkampfsteam des Wien Taekwondo Centres bei den Bratislava Open 2023. Zusätzlich zum Ruhm kamen der Pokal für das beste Team und mehrere Preise für die besten KämpferInnen in den Kategorien nach Wien.
Die Wettkampfteams Kyorugi (Olympische Disziplin) und Poomsae (Technische Leistung) des Wien Taekwondo Centre erzielten sehr gute Ergebnisse. Die Teams arbeiten täglich an zwei Standorten in Wien, in den Bezirken Neubau und Rudolfsheim-Fünfhaus, unterstützt vom High-End-Sportteam von Sporthalle Wien in der Josefstadt.
„Es ist der Höhepunkt mehrmonatiger Arbeit und Teil einer langfristigen Planung zur Entwicklung des Taekwondo-Sports in unserer schönen Stadt und unserem geliebten Land. Die im letzten Turnier der Saison erzielten Medaillen und Preise sind das Ergebnis einer sehr umfassenden Arbeit, mit dem Engagement eines großen Teams hochprofessioneller Mitarbeiter und Unterstützer. Ohne das Engagement der Familien, Sponsoren und Partner, die an die Arbeit des Wien Taekwondo Centres glauben, wäre es nicht möglich gewesen", sagte Großmeister César Valentim, Gründer des größten gemeinnützigen Taekwondo Vereins in Wien.
Das Wien Taekwondo Centre und viele andere österreichische Vereine, darunter auch regionale Mannschaften, nahmen an dieser großen internationalen Veranstaltung teil, dem letzten großen Wettbewerb für die Vereine vor der bevorstehenden Staatsmeisterschaft.
Die einzelnen Ergebnisse lauten wie folgt:
Kyorugi
Gold: Aleksander Pajkovic, Mikaela Bozhinovska, Elena Jovic, Bobby Jugovic, Nisa Öztürk, Benjamin Voth, Viktoria Voth, Tara Savinsek, Nazila Entezari, Nikol Milosevic, Paul Voth, Miranda Reymeyer, Mohammad Moradi, Caroline Grasser.
Silber: Anamarija Bozhinovska,
Daniel Wimmer, Sofia Mikic, Abdulbaki Budak, Mia Radics, Annabella Haltmeyer, Marie Kubicz.
Bronze: Daniela Wimmer, Sara Bajunovic, Navnoor Cheema.
5. Platz: Matthias Schwätzer, Kaelen Dekan
Poomsae
Gold: Gerlinde Höglinger, Großmeister César Valentim, Annabella Haltmeyer, Caroline Grasser, Vanessa Vierlinger.
Silber: Annabella Haltmeyer.
Bronze: Großmeister César Valentim, Vanessa Vierlinger.
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Die Sportpsychologie (SP) versucht, menschliches Verhalten, Handeln und Erleben von Personen im Praxisfeld Sport zu erfassen. Sie ist in Forschung, Lehre und Anwendung sowohl ein Teilgebiet der Psychologie als auch der Sportwissenschaft.
Die SP ist sowohl in naturwissenschaftlichen wie geisteswissenschaftlichen Bereichen forschungsmäßig aktiv. Sie befasst sich mit Entwicklung, Motivation, Lernen, volitiven Strukturen und sozialem Verhalten. Es geht einerseits um die Entwicklung und Anwendung sportpsychologischer Methoden der Erkenntnisgewinnung im Sektor Sport, zum anderen um Bedeutung und Funktion des Sports als Mittel psychologischer Interventionen.
In der eher naturwissenschaftlichen SP werden Zusammenhänge von psychischer Steuerung und Training erforscht. Als Beitrag zur Grundlagenforschung erarbeitet die SP im experimentalpsychologischen Bereich eigene Methoden für den Erkenntnisgewinn im Sportgeschehen.
Im geisteswissenschaftlichen Bereich befasst sich die Sportpsychologie beispielsweise mit gruppendynamischen Prozessen, emotionalen Eigenschaften und Ausdrucksformen wie Angst, Aggression und Mut sowie volitiven Strukturen wie Leistungs- und Wagnisbereitschaft.
Als angewandte SP leistet die Sportpsychologie einen Beitrag im Gesamtsystem des Betreuungswesens des Sportlers.
Europa
Auf europäischer Ebene gibt es die Fédération Européenne de Psychologie des Sports et des Activités Corporelles (FEPSAC), die 21 nationale Verbände als Mitglieder hat. (Stand 2016.) Darunter sind:
Deutschland
In Deutschland wurde 1969 die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) gegründet.
Österreich
In Österreich gibt es seit 2006 das Österreichische Bundesnetzwerk Sportpsychologie mit rund 120 Mitgliedern.

